Meteoriten

Meteoriten sind feste Körper, die in die Erdatmosphäre eindringen; durch die dabei entstehende Reibung (diese Körper treten mit Geschwindigkeiten zwischen 40.000 und 250.000 km/h in die Atmosphäre ein) erwärmen sie sich und führen am Himmel zu Leuchterscheinungen, die als Meteore bezeichnet werden.

Die Größe der Meteoriten reicht von riesigen Felsblöcken bis zu winzigen Teilchen, wie z.B. Staub und kleine Steinchen, die bei ihrem Eintritt in die Atmosphäre rasch verdampfen und die sog. „Sternschnuppen“ erzeugen. Jeden Tag „regnen“ mehrere Tonnen winziger Meteoriten auf die Erde nieder, doch nur jene, deren Ausgangsmasse über einer bestimmten Masse liegt (man schätzt sie auf rund 100 Tonnen), schlagen auf dem Erdboden auf und bilden Krater, wie z.B. den 1200 m großen und 200 m tiefen Barringer – Krater in Arrizona.

Gemäß ihrer chemischen Zusammensetzung werden die Meteoriten in drei Gruppen eingeteilt:

1. Siderite (Eisenmeteoriten), die sich aus Nickel und Eisen zusammensetzen;

2. Aerolite (Steinmeteoriten), die hauptsächlich aus Silikaten bestehen;

3. Siderolite, die einen Übergang zwischen den eisenmeteoriten und den Steinmeteoriten darstellen.